Ihr Buch hat ein Gesicht
Wiens Buchhandel hat viele
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    Wir müssen den Buchhandel unterstützen, damit wir ihn nicht verlieren

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    DI Adi Kanner, Architekt
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    Ich bin vielleicht ein Relikt aus vergangener Zeit – ich kaufe nicht übers Internet. Ich schätze die persönliche Beratung im Geschäft. Das ergibt einen Mehrwert über das Produkt hinaus. Besonders bei Büchern halt ich mehr von der Meinung des Buchhändlers meines Vertrauens als von den Kommentaren, deren Echtheit oft auch in Fragen zu stellen ist. Mein Buch hat ein Gesicht.

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    Alfons Haider, Schauspieler und Entertainer
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    Ist Amazon ein Mann oder eine Frau? Und haben Sie schon mal versucht, mit Herrn/Frau/Ding Amazon Gespräche abseits des Buchkaufdeals zu führen? Wurden Sie schon mal von Herrn/Frau/Ding Amazon gefragt, ob sie einen Kaffee wollen? Wie es Ihren Zahnschmerzen geht? Dass bimmelnde Handys im Laden nerven? Ich weiß das nicht. Ich geh zu Anna Jeller, wenn ich Bücher kauf.

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    Dirk Stermann, Kabarettist und Autor
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    Wenn ich mir was Gutes tun will, gehe ich ins Buchkontor, stöbern, schmökern, tratschen. Kaufen auch, oh ja. Erstens, weil Bücher zu kaufen etwas unerhört Lustvolles ist, und zweitens, weil es im Buchkontor Bücher gibt, die anderswo nicht aufliegen. Das ist der Unterschied zwischen den kleinen Buchhandlungen und den Büchersupermärkten: in den kleinen, individuellen kriegt man nicht nur die garantierten Verkaufserfolge angeboten. Das ist mir wichtig. Dass ein Buch ein Megaultrasuperbestseller ist, halte ich nämlich nicht für ein Qualitätskriterium.

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    Elfriede Hammerl, Autorin und Publizistin
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    Bücher lassen bei uns allen Bilder und Welten entstehen. Auf die Führer und Verführerinnen zu diesen Abenteuern möchte ich nicht verzichten. Dazu ist mir mein Kopf zu kostbar.

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    Eva Rossmann, Autorin und Journalistin
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    Verlage sollten es unterlassen, in einer ohnehin zunehmend von der „Elektronik“ diktierten Zeit, Bücher mit QR-Codes, die auf Videos und Apps hinweisen, zu verlegen. Ich liebe es, ein Buch anzugreifen, zu riechen und zu besitzen …!

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    Dr. Hubert Hasenauer, Rechtsanwalt
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    Wenn es um Bücher geht, werde ich pathetisch. Also, es gibt eine ziemlich wichtige Aktion, wie ich finde. Der persönliche Bezug zum Buchhändler, zu Buchhändlerin droht flöten zu gehen, weil Menschen A) zu lesen aufhören (ganz schlimm) B) Bücher im Internet kaufen (auch ziemlich schlimm) oder C) Bücher bei so Großanbietern kaufen (halb-schlimm: Immerhin, dafür muss man vor die Türe gehen. Aber soll es in den Außenbezirken nur noch einen Riesensupermarkt und sonst nur heruntergefahrene Rollläden geben?) Außerdem ist der Besuch der Buchhandlung seiner Wahl ziemlich pure Lebenszeit wie ich finde, inklusive Empfehlungen in Kenntnis meines Leseverhaltens und herrlichem Espresso – wie im Buchkontor.

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    Manuel Rubey, Schauspieler
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    Ein Buch lebt. Deswegen braucht das Buch ein Gesicht und einen Menschen dahinter - einen, der liest, begeistert, oder auch mal sagt: Nein, diesen Schrott tun Sie sich bloß nicht an! Ich gratuliere den Wiener BuchhändlerInnen zu ihrer Aktion und wünsche Ihnen den größtmöglichen Erfolg.

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    Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin der Stadt Wien
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    Ich bin sparsam mit meiner Facebook-Unterstützung, aber die Aktion „Ihr Buch hat ein Gesicht“ verdient sehr viel Aufmerksamkeit. Sie ist ein wichtiges Signal für die Buchbranche, da ohne engagierte Buchhändlerinnen und Buchhändler vieles in unserer Verlagsarbeit nicht so gut gelingen würde.

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    Martin Scheriau, Buchverlage Kremayr & Scheriau/Orac
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    Ganz entgegen der alten Wiener Tradition, dass übers Raunzen gar nichts geht, haben engagierte Wiener Buchhändlerinnen und Buchhändler eine wirklich beachtliche Aktion gestartet, um ihre Vorzüge ins richtige Licht zu rücken. Jammern sollen ab sofort die anderen … Respekt!

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    Martina Schmidt, Deuticke Verlag
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    Ich schenke mir oder einem Menschen mit einem Buch Zeit in einer hektischen Zeit. Ein Buch zu kaufen ist ein für mich daher ein Ritual und dazu braucht es einen Ort der dazu passt, der stimmig ist. Da gehören auch Menschen dazu, die diese Ansicht irgendwie teilen. Das ist cool und das finde ich im Buchkontor.

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    Robert Rogner jr., Unternehmer
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    Ihr Buch hat ein Gesicht, und Hände hat es auch, die es weitergeben, und wenn es diese Hände in Kombination mit einem wohlwollenden Blick nicht gäbe, gäbe es zum Beispiel den Metzger und somit mich als Autor nicht, denn engagierte, beherzte Buchhändlerinnen und Buchhändler waren es, die meinen Debütroman, das Werk eines völlig Unbekannten, als lesenswert erachtet und in die Hände ihrer treuen Kunden gelegt haben. Ich wär sonst nicht der, der ich heute sein darf. Ihr Buch hat ein Gesicht, und ein Herz hat es also auch. Wenn das nicht mehr schlägt, schlägt's 13 …

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    Thomas Raab, Autor